Informationen zur Testpflicht in Schulen ab 12.04.2021

Sehr geehrte Eltern,

mit Datum vom 08.04.2021 wurde durch das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass ab 12.04.2021 ein Zutrittsverbot zum Schulgelände/Schulgebäude für diejenigen Personen besteht, die keinen aktuellen Nachweis über eine negative Testung auf das SARS-CoV-2 Virus erbringen.

Die Schule ist organisatorisch und materiell in der Lage die entsprechende Durchführung sowie Beaufsichtigung eines Selbsttestes der Schülerinnen und Schüler abzusichern. Diese Selbsttests werden jeweils am Montag und Donnerstag vor der 1. Stunde durchgeführt. Die Durchführung eines Selbsttestes setzt die entsprechende Einverständniserklärung (Zustimmung) durch einen/e Erziehungsberechtigten/e voraus.

Wird diese Einverständniserklärung nicht abgeben bzw. liegt diese schriftlich nicht vor, wird kein Zutritt zum Schulgelände/Schulgebäude gestattet. Für einige Schülerinnen oder Schüler liegen bisher abgelehnte Einverständniserklärungen oder gar keine Erklärungen vor. Für diese Schülerinnen und Schüler erfolgt ab Montag, den 12.04.2021 kein Zutritt zum Schulgelände/Schulgebäude.

Das Formular zur Einverständniserklärung ist im Kurs „Schüler-Info“ auf der Lernplattform Moodle eingestellt und kann bei entsprechendem Bedarf erneut vorgelegt bzw. abgegeben werden.

Erziehungsberechtigte haben die Möglichkeit, Ihre Kinder zu Hause eigenständig zu testen. Vorläufig bis zum Inkrafttreten der neuen Eindämmungsverordnung kann ein negativer Test auch durch eine qualifizierte Selbstauskunft nachgewiesen werden. Das dazu benötigte Formular wird im Kurs „Schüler-Info“ auf Moodle zur Verfügung gestellt. Eine formlose Selbstauskunft wird nicht akzeptiert.

Eine Teilnahme am Präsenzunterricht im Rahmen des Zutrittsverbotes findet somit nicht statt. Ein Anspruch auf die Durchführung von Distanzunterricht besteht nicht. Dies bedeutet auch, dass keine gesonderten Aufgaben über die Lernplattform Moodle bereitgestellt werden. Ausgenommen sind hier Aufgabenstellungen, die für die jeweilige gesamte Klasse oder Gruppe eingestellt wurden bzw. abgegeben werden müssen.

Sofern im Rahmen des Selbsttestes in der Schule ein positives Ergebnis vorliegt, ist die betroffene Schülerin bzw. der Schüler von den anderen Personen zu isolieren und von der Erziehungsberechtigten (nach Information durch die Schule) abzuholen. Eine Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs sollte dann vermieden werden. Die Erziehungsberechtigten sind aufgrund des Verdachtsfalls verpflichtet, unverzüglich einen PCR-Test beim Haus- und Kinderarzt zu veranlassen, um das Testergebnis bestätigen zu lassen. Erst wenn dieser PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor. Die Erziehungsberechtigten haben dann die Schulleitung zu informieren. Der Haus- bzw. Kinderarzt informiert das Gesundheitsamt. Das Gesundheitsamt leitet alle weiteren Schritte ein und unterrichtet die Schule über die erforderlichen Maßnahmen. Bis dahin können alle Personen mit einem negativen Selbsttestergebnis zunächst weiter am Schulbetrieb teilnehmen.

 

Erik G. Hunker
Schulleiter