Veränderte Hygieneregeln

Mit der 3. Verordnung zur Änderung der 8. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung wurden vom Land Sachsen-Anhalt ab 01.12.2020 grundlegende Änderungen der Hygieneregeln für den Schulbetrieb festgelegt. Im  § 11a dieser Verordnung ist festgelegt:

  1. Für den Zeitraum vom 1. Dezember 2020 bis 20. Dezember 2020 ist außer in Bereichen, die ausschließlich dem pädagogischen, administrativen oder technischen Personal der Schule vorbehalten sind und in Büros zur Einzelnutzung innerhalb des Schulgebäudes und auf dem Schulgelände immer dort, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, von allen Personen, die sich dort aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

  2. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während des Unterrichts gilt nicht für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 6, solange sie sich im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Im Schulsport besteht keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

  3. Im Freien ist vorrangig der Mindestabstand von 1,5 Metern zu gewährleisten, um den Schülerinnen und Schülern eine Pause vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu ermöglichen.


Dies bedeutet, dass ab der Klassenstufe 7 auch während des Unterrichtes eine entsprechende Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Erfolgt das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung nicht oder ist keine vorhanden (defekt, vergessen, verloren usw.), kann die Schülerin oder der Schüler vom weiteren Schulbetrieb ausgeschlossen und muss nach telefonischer Benachrichtigung von den Erziehungsberechtigten abgeholt werden. Der Tag wird als „unentschuldigt fehlend“ vermerkt.

Es wird empfohlen, jeden Tag zwei funktionstüchtige Mund-Nasen-Bedeckungen mitzuführen.

Schülerinnen und Schüler, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, können dies auf der Grundlage entsprechender Nachweise oder ärztlicher Bescheinigungen dokumentieren.

Gleichfalls wie für alle Schülerinnen und Schüler besteht auch für diejenigen eine Schulpflicht, die eventuelle Risikomerkmale tragen. Hier sollte unbedingt das Gespräch mit der Schulleitung seitens der Erziehungsberechtigten gesucht werden, um gegebenenfalls eine Einzelentscheidung zur weiteren Unterrichtsteilnahme zu treffen.

Für alle Schülerinnen und Schüler gilt: Solange das zuständige Gesundheitsamt keine Quarantäne anordnet, besteht weiterhin die Schulpflicht, die durch die Anwesenheit in der Schule erfüllt wird.

Schülerinnen und Schüler mit Erkältungssymptomen sollten gar nicht erst die Schule besuchen, sondern zunächst bis zur Abklärung des Krankheitsbildes zu Hause bleiben, um nicht andere Schüler zu gefährden.

Mit diesen Neuregelungen machte sich auch eine Verschiebung der Pausenzeiten für die 1. und 2. Hofpause erforderlich. Alle Schülerinnen und Schüler sind über die veränderten Zeiten informiert. Beachten Sie dies bitte gemeinsam im Zusammenhang mit eventuellen Stundenausfällen und den damit verbundenen Anfangs- und Endzeiten.

Wir alle wissen, dass die neuen Maßnahmen eine zusätzliche Belastung für unsere Schülerinnen und Schüler darstellt und bitten im Interesse der Aufrechterhaltung des vollen Schulbetriebes um Verständnis. Die in der Schule getroffenen Maßnahmen entfalten ihre Wirkung nur, wenn auch außerhalb der Schule mindestens auf die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand – Hygiene – Alltagsmaske) geachtet wird. Dazu zählt auch der Schulweg.

Wir bitten Sie, dies mit Ihren Kindern zum Eigenschutz und dem Schutz anderer Personen immer wieder zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Erik G. Hunker
Schulleiter